-Holz - Energie, die nachwächst-

 

scheitholz-vergaserkessel Wer sich Brennstoff selbst beschaffen möchte und genügend Lagermöglichkeiten hat, für denjenigen ist Scheitholz die beste Möglichkeit.
Das Holz sollte optimal auf den Brennraum (meistens 50 cm) zugeschnitten und auf eine Dicke von 10 bis 15 cm gespaltet werden. Danach ist eine Lagerung von ca. 2 Jahren notwendig, um nur sehr geringe Restfeuchte aufzuweisen und somit die Wärmeenergie zu erzielen.

 

Funktionsweise:

Da Scheitholz nur grob dosierbar ist, sollte ein Pufferspeicher die nicht benötigte Wärme aufnehmen und eine kontinuierliche Wärmeversorgung, z.B. in der Nacht, gewährleisten.

hochleistungs-vergaserkessel-funktionsprinzip Der Unterschied eines Holzvergasers gegenüber einem geläufigen Holzkessels ist, dass die Verbrennung über ein Saugzug-Gebläse und die Abgastemperatur gesteuert wird. Im Füllraum werden die Holzscheite durch den Entzug von Sauerstoff nur durchgeglüht. Dem Holzgas fehlt der benötigte Sauerstoff, um eine Flamme zu entwickeln. Das Saugzug-Gebläse saugt die vorgewärmte Luft des Brennstoff-Füllraums in die Brennkammer des Kessels. Dann entsteht bei Zufuhr von Luft aus dem Sekundärluftaustritt und hohen Temperaturen ein zündfähiges Holzgas, welches sauber mit hohen Temperaturen im Teillast- als auch im Volllastbetrieb verbrennt.

Durchaus sinnvoll ist die Kombination von einem Holzvergaser mit einer Solaranlage. Sie übernimmt im Sommer die Erwärmung des Trinkwassers, in der Übergangszeit unterstützt sie die Heizung und das Trinkwasser und das Nachheizen des Holzvergasers kann entfallen bzw. wird minimiert.